Synonyme: unentschieden, widerstreitend, uneins…

Wenn man sich dazu entscheidet ein berufsbegleitendes Studium zu beginnen, sollte man sich darüber im Klaren sein , was „berufsbegleitend“ bedeutet.

Es bedeutet, dass die Präsenzen so gelegt sind, dass man trotz Berufstätigkeit daran teilnehmen kann. Dass die Klausuren oder Präsentationen an einem Samstag stattfinden. Es bedeutet aber auch, dass man neben bzw. nach der Arbeit ein Student ist.

Nicht im Sinne von Vollzeitstundent mit Semesterferien, sondern im Sinne von:  Ich komme von der Arbeit und setzte mich an die Lernheiten, schreibe an der Hausarbeit oder chatte abends mit Kommilitionen oder Dozenten. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Zeit, die für das Studium geopfert werden muss, auch im Kino oder Park verbracht werden könnte.

Gleichzeitig profitiert man davon, dass es nie monoton wird. Man hat nicht „nur“ die eigene Berufstätigkeit, sondern blickt über den Tellerrand hinaus. Versteht die Personalplanung die hinter einer Stadtverwaltung steckt. Versteht die Überlegungen und Bemühungen von Reformen. Versteht vielleicht sogar, warum ein juristischer Aufwand notwendig ist um Papier zu bestellen (vereinfacht ausgedrückt).

Mir persönlich bringen die gemachten Erfahrungen weiter, auch wenn hier und da der praktische Bezug nicht direkt greifbar ist.

Nach und nach entwickelt sich eine andere Sichtweise auf das Geschehen am eigenen Arbeitsplatz. Und genau davon können wir unglaublich profitieren. Jeder sollte über den Tellerrand hinausschauen. Es lohnt sich 🙂