Vorlesungsfreie Zeit – kurz durchatmen und dann ins dritte Semester

Das zweite Semester ist geschafft, die letzten Prüfungen und Abgaben liegen hinter uns – und plötzlich steht im Kalender etwas, das im berufsbegleitenden Studium fast schon luxuriös klingt: vorlesungsfreie Zeit.

Ganz „frei“ ist diese Zeit natürlich nicht. Der Beruf läuft ganz normal weiter und einige Dinge, die während des Semesters liegen geblieben sind, wollen schließlich auch noch erledigt werden. Trotzdem fühlt sich diese Phase anders an.

Keine Präsenzveranstaltung am Wochenende, keine unmittelbar bevorstehende Prüfung und für ein paar Tage auch kein schlechtes Gewissen, wenn der Studienordner geschlossen bleibt.

Erst einmal durchatmen

Gerade während eines laufenden Semesters merkt man oft gar nicht, wie präsent das Studium im Alltag eigentlich ist.

Wann ist die nächste Abgabe? Was muss für die nächste Veranstaltung vorbereitet werden? Wann findet die nächste Gruppenarbeit statt – und wann wollte man eigentlich anfangen zu lernen?

Wenn diese Fragen für ein paar Wochen etwas leiser werden, tut das durchaus gut.

Die vorlesungsfreie Zeit bietet deshalb vor allem die Gelegenheit, den Kopf freizubekommen und einmal wieder etwas mehr Zeit für die Dinge zu haben, die neben Beruf und Studium manchmal etwas zu kurz kommen.

Halbzeit im Studium

Gleichzeitig ist die Pause ein guter Zeitpunkt für einen kurzen Blick zurück.

Zwei Semester liegen mittlerweile hinter uns. Viele Abläufe, die zu Beginn noch neu waren, sind inzwischen Routine geworden. Man kennt seine Kommilitoninnen und Kommilitonen, weiß ungefähr, wie die Präsenzwochenenden ablaufen – und kann mittlerweile deutlich besser einschätzen, wie optimistisch der eigene Zeitplan vor einer Prüfungsphase eigentlich wieder war.

Vor allem aber merkt man zunehmend, wie die verschiedenen Inhalte des Studiums zusammenpassen und sich immer wieder mit dem eigenen Berufsalltag verbinden lassen.

Der Blick geht schon wieder nach vorne

So angenehm die Pause auch ist: Das dritte Semester steht bereits vor der Tür.

Damit beginnt gleichzeitig die zweite Hälfte des Studiums – ein Gedanke, der sich noch etwas ungewohnt anfühlt. Gefühlt haben wir schließlich gerade erst mit dem MBA begonnen.

Mit dem neuen Semester warten wieder neue Themen, neue Veranstaltungen und sicherlich auch die eine oder andere Herausforderung.

Der große Unterschied zum Studienstart ist aber: Inzwischen weiß man, was einen ungefähr erwartet. Man hat seinen eigenen Rhythmus gefunden und weiß auch, dass nicht immer alles perfekt nach Plan laufen muss.

Die ersten beiden Semester haben schließlich gezeigt: Irgendwie funktioniert es am Ende doch.

Noch ein bisschen Pause – dann geht’s weiter

Bis dahin darf die vorlesungsfreie Zeit aber ruhig noch ein wenig vorlesungsfrei bleiben.

Zeit zum Durchatmen, Abschalten und Energie sammeln – bevor wieder Studienbriefe, Präsenztermine und Prüfungsleistungen den Kalender füllen.

Und dann heißt es wieder:

Auf geht’s ins dritte Semester!

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