Ich weis nicht wie es bei euch aussieht, aber der Großteil meiner Freunde befindet sich noch mitten im Studium.
Das bedeutet Semesterferien, freie Tage und späteres Aufstehen. Als ich „nur“ gearbeitet habe, habe ich es auch geschafft jedes Wochenende rauszugehen oder mich Abends mit Freunden zu treffen. Natürlich immer erst nach der Arbeit, aber ich war regelmäßig unterwegs.

Nach Beginn des ersten Semester war klar, dass man seine Freizeitaktivitäten entsprechend einschränken muss. Es wird mit einem Workload von 15 Stunden in der Woche ausgegangen. Das bedeutet entweder tätglich zwei gute Stunden nach der Arbeit oder Studieren am Wochenende. Hinzu kommen die Präsenzwochenenden, an denen rausgehen dann auch relativ schwierig ist, zumindest an den Freitagen.

Bei den Freunden die bereits arbeiten oder auch ein berufsbegleitendes Studium absolvieren ist das Verständnis sehr groß. Wenn eure Freunde jedoch sehr viel Zeit haben und ihr immer weniger davon aufbringen könnt, ist eure Kommunikationsfähigkeit gefragt. Erklärt es. Sprecht mit den Leuten mit denen ihr gerne Zeit verbringt. Erzählt von der Uni und was ihr alles zu tun habt und sie werden es verstehen. Die meisten sind dann sogar recht flexibel und nehmen sich die Zeit, wenn ihr sie auch aufbringen könnt.

Aber keine Panik, ich sehe meine Freunde weiterhin. Ich hab nur gelernt die Zeit mit ihnen noch mehr zu genießen als vor dem Studium. Denn die Zeit ist unglaublich kostbar.